Bauchdeckenplastik: Vorbereitung

Bauchdeckenplastik

Bei der Vorbereitung einer Bauchdeckenplastik ist zunächst einmal eine eingehende Untersuchung und umfassende Beratung durch den Chirurgen von Nöten. Dabei wird sowohl der Gesundheitszustand des Patienten im Allgemeinen als auch speziell der des Bauches untersucht.

Beurteilt werden muss dazu insbesondere die Beschaffenheit des Bauchbereiches, um sich ein genaues Bild von dem Ausmaß des Fettgewebes sowie der Hautelastizität machen zu können. Von diesen Gegebenheiten ist grundsätzlich abhängig, welchen Umfang die Bachdeckenplastik haben sollte, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und in wie weit eine optische Verbesserung durch den Eingriff erfolgen kann.

Abgeklärt werden sollten bei der Untersuchung durch den Chirurgen auch gegebenenfalls vorhandene Vorerkrankungen, Allergien und die Einnahme von Medikamenten. Als Patient haben Sie dabei immer die Möglichkeit, Ihre Wünsche und Vorstellungen bezüglich des Aussehens Ihres Bauches zu äußern. In einem intensiven Gespräch erfolgt eine Aufklärung über die verschiedenen Möglichkeiten, die anzuwendende Methode sowie die Risiken und Grenzen eines solchen operativen Eingriffs.

Ebenso wird Ihnen der Ablauf des gesamten Verfahrens und des Eingriffs verdeutlicht. Alle offenen Fragen, die sich bei einer Bauchdeckenplastik stellen, können auf diese Weise geklärt werden. Erst im Anschluss an die Untersuchung und Beratung folgt die Entscheidungsfindung durch Sie als Patient. Dabei können Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um sich Gedanken zu machen und die Vor- oder auch Nachteile einer solchen Operation in Ruhe abzuwägen.

Hat man sich zu einem operativen Eingriff in Form der Bauchdeckenplastik entschieden, dann gilt es, im Vorfeld des Eingriffs einige Dinge zu beachten. In den Wochen vor dem Eingriff sollten Sie als Patient, ebenso wie während und nach der Operation, auf das Rauchen verzichten, da dies unter Umständen eine Verschlechterung der Wundheilung zur Folge haben kann. Ebenfalls ist vor dem Eingriff das Absetzen von bestimmten Medikamenten nötig. Dies ist vor allen Dingen bei blutverdünnenden Arzneien, die die Blutgerinnung hemmen, wie beispielsweise Aspirin oder Marcumar der Fall. Im Einzelnen wird Sie Ihr Chirurg darüber exakt informieren und Ihnen entsprechende Anweisungen geben.

Mehr: Vorbereitung | Ablauf | Vorher & Nachher | Risiken | Nachsorge | Kosten

Anzeige